Gemeinde Innernzell
Die Maus im Krippenstroh
Die Botschaft von Weihnachten als Fest der Liebe und Geborgenheit möchte Martin Göth verbreiten. Gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens Innerzell und der Grundschule Innernzell-Schöfweg erzählt er die Geschichte der kleinen Maus Felicitas, die im Stroh der Krippe versteckt auf die Geburt Jesu wartet. Doch die Krippe ist kalt und hart. Ein kalter Wind pfeift durch den Wald, Schneeflocken wirbeln herum. Aber mit Hilfe der Tiere des Waldes schafft es die kleine Maus, die Krippe weich zu polstern und zu wärmen.
Unterstützt durch die Musiker der Gruppe Shalom Ursula Thumann (Gitarre, Gesang) und Albin Häring (Bass, Percussion) führt Martin Göth (Klavier, Gesang) durch die Geschichte. "Besonders wichtig ist es uns, alle Kinder mit einzubeziehen", erklärt Göth. Und das gelingt: Schon nach wenigen Minuten pfeifen Wind und Schneeflocken, allesamt fantasievoll verkleidete Kinder durch die Bäume - natürlich ebenfalls Kinder. Und wer da nicht beteiligt ist, der hilft als Eule, Fuchs, Wolf, Reh oder Maus mit, dass die Krippe für die Geburt Jesu warm und kuschelweich gepolstert wird. Auch die zahlreich erschienenen Eltern werden ein Teil der Handlung. Sie singen, klatschen, teilen Wolle aus, treten als Herbergswirte auf.
Die eingängigen Melodien und die kindgerechten Texte stammen aus der Feder Martin Göths. Einige Texte steuerte Rolf Krenzer bei.
Als sich zum Ende die Kinder in den Armen halten und singen "Kuschelwarm, Arm in Arm, kuscheln wir, dann wird es warm", dann wird klar, dass die Botschaft der Liebe und Geborgenheit angekommen ist.
Musikalischer Hoagarten begeisterte Jung und Alt
Bereits zum 17. Mal luden die Freiwillige Feuerwehr Gmünd und die Zentinger Bergwaldtanzler zum traditionellen Hoagarten in die Innernzeller Schulaula ein, der auch heuer wieder zu einem musikalischen Hochgenuss wurde. Die Zuhörer kamen voll auf ihre Kosten und bedankten sich bei den Akteuren mit reichlich Applaus dafür.
Erster Bürgermeister Josef Kern ließ es sich auch heuer nicht nehmen, die einzelnen Musik- und Gesangsgruppen persönlich zu begrüßen und ihnen für den kostenlosen Auftritt zu danken. Besonders bedankte er sich beim Moderator, Anton Augustin, der das Programm ausgearbeitet und die Musiker nach Innernzell geholt hatte.
D´Florianimusi, ein Trio aus Aidenbach, eröffnete den Abend mit dem Rosenkranzwalzer, virtuos gespielt auf zwei Hackbrettern und begleitet mit Gitarre. Anschließend folgten d´Liada Tratzer, fünf Kinder aus Zenting und Schöllnach, die von Regina Augustin, der Tochter des Moderators, an der Gitarre begleitet wurden, mit zwei lustigen Liedern, die sie perfekt und ohne jedes Lampenfieber vortrugen. Danach kam die Bergwoidmusi, ein Trio „von überall her“, das klangvoll die beiden Lieder „de böhmische Musi“ und „aba heit“ darbrachte. Zur Abwechslung folgte dann der Auftritt der Zentinger Bergwaldtanzler, die zwei bodenständige Tänze gekonnt und schwungvoll darboten. Mit den Liedern „im Summa da boign se de Haima im Wind“, „da Summa is umma“ und „d Liab zu dir bleibt“ ließ der Ranzinger Dreigsang die Zuhörer fast verstummen, so harmonisch erklangen ihre Stimmen. Das Trio aus Kumreut, das sich selbst auf der Zither begleitete, war auch bereits im letzten Jahr dabei. Drei junge Nachwuchsmusiker, die „Keaschbaammusi“ aus Hauzenberg, ließen dann zwei Polkas und einen Walzer, gespielt mit der Steirischen, dem Hackbrett und der Gitarre folgen. Dahinter kam dann der „Körbezäuner Dreigsang“ aus Winzer, ein waschechtes Männertrio, begleitet mit Diatonischer und Gitarre, und sangen mit vollen und kräftigen Stimmen vom Holzhauer im Bayrischen Wald, vom Weißblau-Boarischen und vom „gstoam sa“. Den Abschluss des ersten Teiles bildeten dann die Brunnbergmusi, ein Trio aus Sankt Oswald, das auf der Steirischen, der Gitarre und der Waldzither „in der Klamm“ flott aufspielte und dann die Sonne über d` „Schachtn“ aufgehen ließ.
Nach der Pause traten alle Gruppen nochmals auf und zeigten ihr großartiges Können nochmals dem genussvoll lauschenden Publikum, das deren Leistung mit viel Beifall bedachte.
Während der dreistündigen Dauer unterhielt Anton Augustin, der auch heuer wieder für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt hatte, die Zuhörer mit lustigen und kuriosen Geschichten aus der heimatlichen Geschichte.
Auch nach Programmende ließen es sich die Musiker und Sänger nicht nehmen, noch weitere Kostproben ihres Könnens zu geben, so dass erst weit nach Mitternacht die Veranstaltung endete.
Einhelliges Votum der begeisterten Zuhörer war, „wir kommen auch nächstes Jahr wieder!“
Kinder fördern - Eltern unterstützen - Schule aufwerten
Mittagsbetreuung an der Grundschule Innernzell-Schöfweg eröffnet
Ein großer Raum in warmen Farben, Regale mit Bastelmaterialien und Spielen, eine gemütliche Kuschelecke unter einem luftigen Himmel. Dieser Raum strahlte von Anfang an eine warme und entspannte Atmosphäre aus und beeindruckte sowohl Schüler als auch Eltern, die zur Eröffnung der Mittagsbetreuung an der Grundschule Innernzell-Schöfweg erschienen waren.
Die Kinder, liebevoll begrüßt von der Erzieherin Sonja Fehrer und der Pädagogin Sandra Geiß, fühlten sich schnell zu Hause und begannen zu spielen und zu malen. Sonja Fehrer ist Eltern wie Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt. Sandra Geiß arbeitete schon in der Mittagsbetreuung in Schönberg mit. Diese neu geschaffene Einrichtung ist eine Aufwertung für die Schule und Entlastung für die Familien, begründete Bürgermeister Kern das Engagement der Gemeinde.
Im Nebenraum befindet sich eine neue, funktionale Küche und ein großer Esstisch. Hier essen die Kinder gemeinsam zu Mittag, wobei auch die Tischkultur nicht zu kurz kommen soll, wie Schulleiter Franz Eibner betonte. Das Essen wird von einem örtlichen Gasthaus geliefert. Nach den Hausaufgaben, für die ein extra Lernzimmer zur Verfügung steht, wird gespielt oder gebastelt. Auch Bewegung ist nach einem langen Schulvormittag ganz wichtig, so Sonja Fehrer. Bei Bedarf werden auch die Räume der Schule wie Werkraum oder Turnhalle mit benutzt.
Das Angebot der Mittagsbetreuung besteht für Schüler der Grundschule Innernzell-Schöfweg an den Tagen von Montag bis Donnerstag. Interessierte Eltern können sich im Sekretariat der Schule melden. Gerne können Schüler auch zu einem Schnuppertag vorbeischauen.
Das sind die neuen ABC-Schützen
Der erste Schultag: Lang herbeigesehnt und doch ist das Kribbeln im Bauch bei allen vorhanden. In der Schule wurden die Erstklässler von ihrer Lehrerin Bettina Butscher in Vertretung der Klassenlehrerin Makolla Rosemarie und Rektor Franz Eibner herzlich begrüßt. Auch die beiden Bürgermeister der Gemeinden Schöfweg und Innernzell Josef Kern und Martin Geier überbrachten gute Wünsche zum Schulanfang. Als sichtbares Zeichen, dass sie jetzt zur Grundschule Innernzell-Schöfweg gehören, bekam jedes Kind ein T-Shirt mit Schullogo geschenkt.
Mit dem Schulanfangsgottesdienst mit Segnung der Schulanfänger in der Fatima-Kapelle mit Pfarrer Josef Huber ging der erste „aufregende“ Schultag für unsere ABC-Schützen zu Ende.
Die Schulanfänger (nach Alphabet): Albrecht Lucas, Breit Maximilian, Demont Alexander, Kölbl Maximilian, Krause Michael, Kroiß Christian, Maier Daniel, Pöhn Maximilian, Sailer Jonas, Sigl Matthias, Sigl Tobias, Sigl Valentin, Zeintl Elias, Heininger Laura, Lerchl Leonie, Thoma Nicole, Weinberger Anna-Lena.
















