Nachrichten

Gartler auf Ausflug ins Abensberger Spargelland

Ob Donaudurchbruch, Weltenburger Bier oder der berühmte Abensberger Spargel, beim Ausflug des Gartenbauvereins erlebten die Mitglieder einen abwechslungsreichen und vergnüglichen Tag.

67 bestgelaunte Mitglieder und Vereinsfreunde begaben sich auf die Reise ins Abensberger  Spargelland. Erste Station war Kelheim dort wartete schon das Fahrgast Schiff Regina auf uns. Bei Warmen Maiwetter konnten die Sonnenhungrigen an Oberdeck das Durchbruchstal, die 80 m hohen Felswänden und zahlreiche kleinere Höhlen sehen. Während der Fahrt informiert  uns der Kapitän über Sehens- und Wissenswertes. Der Donaudurchbruch bei Weltenburg ist eine Engstelle des Donautals im niederbayerischen Landkreis Kelheim, die als Naturschutzgebiet und Geotop anerkannt ist. Zwischen der sogenannten Stillen und der Langen Wand verengt sich der Strom bis auf 110 Meter und erreicht eine Wassertiefe von 20 m.

Im Biergarten der Klosterschenke Weltenburg  wurde das Mittagessen eingenommen, sehenswert ist auch die Pfarr- und Abteikirche St. Georg. Die Klosterbrauerei Weltenburg ist die älteste Klosterbrauerei der Welt, in der schon Anno 1050 der edle Gerstensaft gebraut wurde. Seit jeher wird das Bier in der Tradition der Benediktiner gebraut.

Gestärkt ging es dann zum  Spargelhof Kügel in Abensberg -  Sandharlanden es ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit über 350 Mitarbeitern zur Erntezeit und einer bewirtschafteten Fläche von über 70 Hektar. Hier lautet die Devise: Die Qualität des Spargels hat bei uns höchste Priorität. Zur Spargelsaison ist der Hofladen täglich geöffnet. Es gibt hier eine große Vielfalt an Spargel, Erdbeeren und weiteren auserwählten Produkten. Auf Wunsch wird auch der Spargel geschält. Wolfgang Kügel erklärte den Gartlern am Spargelfeld wie der Spargel gepflanzt wird, die Abstände, die Tiefe, die Lebendauer der Pflanze, wie er gestochen wird und warum der Spargel manchmal nicht gerade wächst. Anschließend führte er in die Verarbeitungshalle. Dort wird der Spargel in Gitterboxen angeliefert , auf Laufbänder gelegt, gewaschen, fotografiert und anschließend in die bereitstehenden Behältern nach Größe und Länge sortiert. Von hier weg geht es zum Versand, wo er nach Handelsklasse abgepackt wird. Im Spargelzelt und Hofcafe wurde die Innernzeller Gruppe mit Erdbeerkuchen und Kaffee oder Cappuccino hervorragend bedient.                                                                                              

Busfahrer Ingo bot dann noch eine Stadtführung in Abensberg angeboten, somit konnte noch die historische Abensberger Altstadt und den Hundertwasserturm besichtigt werden. Diese  Reise ins Abensberger Spargelland klang bei schönstem Wetter im Biergarten vom Krahwirt aus.