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Erster Teil des schnellen Internet ist fertig

Viele Bewohner der Innernzeller Gemeindeteile Manglham, Hilgenreith und Schlag haben den Tag herbeigesehnt. Der Breitbandausbau ist für diese Ortschaften abgeschlossen. Dazu trafen sich Bürgermeister Josef Kern, Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter und Ludger Brüggemann, Regionalmanager der Telekom, um mit einem symbolischen Druck auf den in diesem Fall magentafarbenen Knopf das Netz in Betrieb zu nehmen.

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 10 MBit/s, je nach Entfernung zum nächsten Kabelverteiler.

Dazu hat die Deutsche Telekom rund 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und vier Kabelverteiler aufgestellt. An diese sind die meisten Häuser mit der bestehenden Telefonleitung angeschlossen. Diese ist so kurz, dass die hohen Geschwindigkeiten möglich sind. Gebäude, die zu weit von den Kabelverteilern entfernt sind, konnten direkt an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Für Bürgermeister Josef Kern ist der Breitbandanschluss ein klarer Standortvorteil für seine Gemeinde: „Ein schneller Netzzugang ist die Voraussetzung, dass sich der ländliche Raum entwickeln kann und die Ballungszentren entlastet werden.“ Er lobte besonders die ausführende Netzbaufirma für die saubere Arbeit und die gute Kooperation. Die restlichen 300 Anschlüsse werden im zweiten Teil, abhängig vom Wetter, verzögert in Betrieb gehen. Die Bürger werden entsprechend in den Medien informiert, wenn in Innernzell und in den Ortsteilen Asberg, Asbergmühle, Bärndorf, Gmünd, Lungdorf, Oberöd, Ort, Unteröd und Vocking das Netz in Betrieb geht, verspricht Ludger Brüggemann von der Telekom.

Bürgermeister Josef Kern und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter nutzten das Treffen, um mit dem Telekom-Vertreter einige Problembereiche anzusprechen, die etwa aufgrund der Randlage oder der Zugehörigkeit zu verschiedenen Ortsnetzen noch nicht optimal versorgt sind. Ludger Brüggemann sagte die schnelle Prüfung der Fälle zu.

Mit der Inbetriebnahme können in den ausgebauten Gebieten nun schnellere Internet-Zugänge gebucht werden, so zum Beispiel per Internet oder im Fachhandel. Geschäftsleiter und Breitband-Pate Hörtreiter warnt aber ausdrücklich vor Drückerkolonnen, die versuchen, an der Haustür solche Verträge zu verkaufen: „Lassen Sie sich ausführlich beraten und sehen Sie von Geschäften an der Haustür ab.“